BVB-Torwart Weidenfeller: „Bei Löw hatte ich keine Chance“

Roman Weidenfeller ist seit Jahren eine Konstante im Spiel des deutschen Meister Borussia Dortmund. Auch ihm ist es zu verdanken, dass die junge Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp zu den besten gehört, die es derzeit in Europa gibt. Trotzdem hat Weidenfeller nie eine Chance gehabt, sich im Trikot der Nationalmannschaft zu beweisen.

Frustriert ist er aber nicht, wie er „bild.de“ verriet: „Sehe ich frustriert aus? Nein, das bin ich nicht. Eher verwundert. Natürlich war es immer mein großer Traum, mit dem Adler auf der Brust zu spielen. Ich habe über Jahre konstant gute Leistungen gezeigt, aber bei Löw nie eine faire Chance bekommen.“ Persönlich hat er sich nichts vorzuwerfen. „Vielleicht gab es aus meinem früheren Umfeld die eine oder andere unglückliche Aussage, die letztendlich die Tür zugeschlagen hat. Ich habe mir persönlich nix vorzuwerfen.“ In der Vergangenheit gab es immer wieder Aussagen, die Löw nicht gefallen haben dürften. Zuletzt verlautete dann aus den Kreisen der Nationalmannschaft, dass andere Torhüter einfach besser seien. Aufgetaucht war dies nach der Nominierung von Ron-Robert Zieler, der Keeper von Hannover 96.

Doch Weidenfeller scheint das Thema DFB-Elf abgehakt zu haben. Denn ihm wird wohl auch klar sein, dass er an Manuel Neuer nicht vorbeikommen wird. Zum einen ist der Keeper des FC Bayern ganze sechs Jahre jünger, zum anderen ist sein Torwartspiel genau das, was sich Löw und Torwarttrainer Andy Köpke wünschen.

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