Champions League am Dienstag: Klopp gegen Marseille nur Zaungast

Champions League am Dienstag: Klopp gegen Marseille nur Zaungast

Borussia Dortmund hat sich mit einem furiosen 5:0-Sieg über den FC Freiburg für die Champions-League warmgeschossen. Die Borussen nahmen vom Start weg das Heft in die Hand und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Vor allem die Torschützen Robert Lewandowski und Marco Reus setzten  bei der schwarz-gelben Gala-Vorstellung die Akzente.

Durch den klaren Sieg konnte der BVB die Tabellenführung vor den punktgleichen Bayern verteidigen, jetzt soll auch in der Champions-League der erste Erfolg eingefahren werden. Dort erwarten die Borussen am Dienstag den französischen Vizemeister Olympique Marseille.

Marseille und Dortmund unter Zugzwang

Die Franzosen haben ihr Auftaktspiel in der Gruppe F ebenfalls verloren, die 1:2-Heimpleite gegen Arsenal viel aber denkbar knapp aus. Dank einer vorbildlichen kämpferischen Einstellung, könnten OM den Gunners lange Paroli bieten, mit einer besseren Chancenverwertung wäre auch ein Unentschieden möglich gewesen. Jetzt müssen gegen Dortmund die ersten drei Punkte her, sonst droht bereits das vorzeitige Aus in der Gruppenphase.

Marseille wird bei den Buchmachern als Außenseiter gehandelt, sie sehen Dortmund  in der Favoritenrolle. Unterschätzen darf man die Jungs von Trainer Elie Baup aber keinesfalls. Die Mannschaft erwischte einen guten Start in die neue Saison der Ligue 1 und steht nach acht Spieltagen mit 17 Punkten auf dem dritten Platz.

2011 scheiterte Dortmund an Marseille

Dortmund und Marseille trafen schon einmal in der Champions-League aufeinander. 2011 scheiterten die Borussen in der Vorrunde erst zu Hause mit 2:3 an OM und bezogen anschließend eine 0:3-Auswärtsklatsche. Diese Szenario soll sich am Dienstag keinesfalls wiederholen, gerade nach dem Debakel in Neapel erwartet Jürgen Klopp von seinen Jungs eine Trotzreaktion. Die ist auch nötig, eine zweite Niederlage kann sich der BVB nicht leisten, sonst droht der angepeilte Einzug ins Achtelfinale außer Sichtweite zu geraten.

Quelle: Wikipedia/Florian K

Klopp wird sich am Dienstag unter die Fans mischen – Quelle: Wikipedia/Florian K

Zwangspause für Klopp und Weidenfeller

Klopp selbst kann seiner Mannschaft am Dienstag nur bedingt helfen, er muss nach seinem Ausraster in Neapel eine Sperre absitzen.

Auch Keeper Roman Weidenfeller muss nach seiner roten Karte eine Zwangspause einlegen. Zumindest auf dem Trainerstuhl kann der BVB mit Co-Trainer Veljko Buvac einen gleichwertigen Ersatz anbieten. Der Serbe arbeitet seit 13 Jahren mit Klopp und gilt als Mastermind hinter den jüngsten Erfolgen der Borussen.

Keine Kommentare mehr möglich.