De Jong, Bender oder Martinez: Wer wird der Königstransfer des Sommers beim FC Bayern?

Der deutsche Rekordmeister ist nach einer Saison ohne Titel auf der Suche nach Verstärkungen, um die Dominanz von Borussia Dortmund brechen zu können. Vor allem im zentralen Mittelfeld sehen die Münchner den größten Bedarf. Drei Kandidaten scheint man auf dem Zettel zu haben, wobei einer davon hervorsticht.

Causa Martinez

Der Spanier Javi Martinez gilt als Wunschkandidat. Doch es gibt ein Problem: Sein Klub Athletic Bilbao verlangt für den 23-Jährigen 40 Millionen Euro Ablöse. Das möchte der deutsche Rekordmeister auf keinen Fall bezahlen, hat angeblich bereits 26 Millionen Euro geboten. Doch derzeit sieht es nicht danach aus, als würde sich Bilbao erweichen lassen. Ein Transfer scheint daher immer unwahrscheinlicher zu werden.

Causa Bender

Der defensive Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen wird derzeit in München hoch gehandelt. Vor allem Bayerns neuer Sportdirektor Matthias Sammer soll ein großer Fan von Lars Bender sein. Das Problem hier ist, dass Bayer den Spieler nicht gehen lassen möchte. Seit Tagen werfen sich die beiden Klubs daher den Ball via Presse zu. Sogar von einem Streit zwischen Bayern und Bayer wird immer wieder berichtet. Glaubt man „Bild“, dann ist alles nur eine Frage des Geldes. Demnach müssen die Münchner rund 25 Millionen Euro zahlen, möchte man den Nationalspieler in Zukunft im Trikot des deutschen Rekordmeister sehen. Bayer-Boss Holzhäuser schloss einen Verkauf aber aus.

Causa de Jong

Nach der Niederlage im CL-Finale forderte Uli Hoeneß Spieler, die voran gehen, auch man dazwischenhauen, wenn es sein muss. Ein solcher Spieler ist Nigel de Jong von Manchester City. Der Niederländer, der schon beim Hamburger SV spielte, wäre vergleichsweise günstig, soll um die zehn Millionen Euro Ablöse kosten. Doch ob er wirklich in das System von Trainer Jupp Heynckes passt, ist fraglich. Während Bender und Martinez die Bälle gut verteilen können, auch über eine solide Technik verfügen, ist de Jong der reine Zerstörer. Mit Luiz Gustavo hat man einen solchen Spieler aber bereits im Kader.

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