DFB-Pokal Halbfinale: Wettanbieter tippen auf Bayern-Aufstieg

Für den FC Bayern ist die Bundesliga nach dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft nur noch eine lästige Pflichtaufgabe. Anders lassen sich die jüngsten Punktverluste nicht mehr erklären. Die herbe 0:3-Heimpleite gegen Borussia Dortmund muss den Bayern aber zu Denken geben. Zum einen sollte man so ein prestigeträchtiges Spiel nicht einfach abschenken und zum anderen sollte man mit Blick auf ein mögliches DFB-Pokalfinale zwischen Bayern und Dortmund den Gegner nicht unnötig aufbauen.

Eine Woche nach der Niederlage gegen Augsburg, hatte Pep Guardiola seine beste Mannschaft gegen Dortmund aufgeboten, die ließ sich aber von den Gästen phasenweise an die Wand spielen. Es fehlte einfach der letzte Biss um dem Erzrivalen Paroli zu bieten. Alles halb so schlimm, hieß es nach der Partie, weder Guardiola noch Sammer wollten ihrer Mannschaft einen Vorwurf machen, schließlich sei die Bundesliga schon „vorbei“ jetzt zähle nur noch der DFB-Pokal und die Champions-League.

Bayern-Gegner FCK seit 1997 ohne Erfolg in der Allianz Arena

Im Pokal geht es am Mittwoch in der Allianz Arena gegen den 1. FC Kaiserslautern. Der Zweitligist hat sich durch Siege über Neckarsulm, Hertha BSC, Union Berlin und Bayer Leverkusen bis ins Halbfinale gespielt und möchte jetzt nach den Sternen greifen. In der 2. Liga ist der Zug Richtung Aufstieg schon so gut wie abgefahren, vier Spieltage vor dem Ende trennen die Roten Teufel fünf Punkte vom dritten Platz, nur der Pokal kann die Saison jetzt noch retten. Zwar ist im Pokal bekanntlich alles möglich, doch die Sportwettenanbieter halten sich wie gewohnt an die nüchternen Fakten und die sprechen klar gegen die Pfälzer.

Der FCK hat seit 1997 kein Spiel mehr in München gewonnen und geht als Zweitligist naturgemäß als klarer Außenseiter ins Spiel. Die Roten Teufel werden sicher mit viel Kampf und Leidenschaft zu Werke gehen und versuchen ihre Chance zu nutzen, für ein ähnlich effektives Pressing, wie es der BVB am Samstag zelebrierte, fehlen ihnen aber die sportlichen Mittel. Dementsprechend werden die Bayern ihr gewohntes Spiel aufzuziehen und innerhalb von 90 Minuten auch die Lücke zum Torerfolg finden. Manuel Neuer wird dabei wieder zwischen Pfosten stehen, seine Muskelverhärtung hat sich zwischenzeitlich wieder aufgelöst.

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