FC Bayern: Hoeneß und Robben stutzen Hitzfeld zurecht

FC Bayern: Hoeneß und Robben stutzen Hitzfeld zurecht

Nachdem sportlich kaum Kritik um den FC Bayern München aufkommt, sorgen vor allem immer wieder Störfeuer von außen das Betriebsklima. Zuletzt sorgte Ex-Coach Ottmar Hitzfeld mit einer paar interessanten Aussagen für Zündstoff.

„Ich glaube, dass Robben eher nicht reinpasst. Ich rechne damit, dass Robben im Sommer wechselt und die Bayern verlässt“, mutmaßte der Nationaltrainer der Schweiz im Interview mit dem Blick. Robben ist von solchen Aussagen nur noch genervt. „Ich finde es lächerlich, was da alles gesagt wird. Die Leute sind nicht im Verein, kennen nicht die Planungen“, schimpft Robben gegenüber der „Bild“. „Ich habe noch zwei Jahre Vertrag, nächste Saison fängt eine neue Periode an. Darauf freue ich mich.“ Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß reagierte gegenüber der Münchner „tz“ auf die Aussagen des ehemaligen Bayern-Trainers: „Ich kann Ihnen wirklich nicht sagen, wie Ottmar Hitzfeld auf solche Ideen kommt“, so Hoeneß. Auch Thomas Müller und Toni Kroos sollen, so zumindest Hitzfeld, in der Gunst von Pep Guardiola nicht weit oben stehen. „Müller ist bei Bayern ein sehr wichtiger Spieler. Aber ob er ins Konzept von Guardiola passt, weiß man ja auch nicht“, so Hitzfeld. „Und wer weiß, vielleicht will Guardiola auf der Zehner-Position einen torgefährlicheren Spieler als Kroos.“

Derzeit kann man wohl davon ausgehen, dass keiner der drei die Mannschaft verlassen wird. Viel wahrscheinlicher ist es, dass der Kader zur kommenden Spielzeit um ein bis zwei Spieler ergänzt wird, während ein bis zwei Bankdrücker den Klub verlassen. Zwar saß Robben zuletzt vermehrt auf der Bank, doch das ist angesichts seiner Vita beim FC Bayern wohl nur eine Momentaufnahme.

Bild: Ottmar Hitzfeld, Quelle: Wikimedia.org, Author Biso

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