Mohamed Zidan: FSV Mainz 05 lässt Option verstreichen

Als der FSV Mainz 05 im Winter der abgelaufenen Saison den Dortmunder Mohamed Zidan wieder in die Karnevalshochburg holte, war der Angreifer überglücklich, sagte sogar, er sei happy, endlich wieder zu Hause zu sein und wolle nie mehr aus Mainz weggehen. Ein halbes Jahr später sieht aber alles danach aus.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, ziehen die Rhein-Hessen die Option für den 30-jährigen Angreifer nicht. Diese hätte den Vertrag mit dem Ägypter um zwei weitere Jahre verlängert. Etwas verwundert das schon, denn immerhin trug der kleine Stürmer mit seinen sieben Tore in der Rückrunde maßgeblich zum Erhalt der Klasse bei. „Sowohl Trainer Tuchel aus sportlicher Sicht als auch ich aus wirtschaftlichen Gründen waren einstimmig der Meinung, dass wir das Risiko des Zweijahres-Vertrages nicht eingehen“, sagte Manager Christian Heidel der Zeitung. Demnach solle man danach erneut verhandelt haben. „Dabei ging’s nicht darum, ihn beim Gehalt zu drücken“, so der 48-Jährige weiter. „Wir fanden, dass er für mehr Leistung ein bisschen Druck braucht.“

Nach seiner Rückkehr zum FSV drehte Zidan ganz groß auf, war nach sechs Toren in den ersten sechs Spielen der große Held. Doch nach schwächeren Leistungen saß er zum Ende der Runde vermehrt auf der Bank. Zudem soll es nach Informationen der „Bild“-Zeitung zu Disziplinlosigkeiten gekommen sein. Demnach war der Angreifer öfters zu spät im Training, trainierte wegen „Verletzungen“ gar nicht und motzte öffentlich. Daher soll Mainz einen Jahres-Vertrag geboten haben, der sich bei 20 Spielen um ein weiteres Jahr verlängert. Das wollte Zidan aber nicht.

„Das halbe Jahr war dennoch für beide Seiten eine gute Sache. Mo wurde fürstlich honoriert, hat es mit sehr wichtigen Toren zurück gezahlt – alles gut!“, zieht Heidel ein positives Fazit.

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