Revanche gegen Olympique & Arsenal: der BVB in der CL-Gruppenphase

Revanche gegen Olympique & Arsenal: der BVB in der CL-Gruppenphase

Borussia Dortmund hat erneute die schwerste Gruppe aller deutschen Champions-League-Teilnehmer erwischt. Der Vorjahresfinalist muss in der Gruppe F gegen  Arsenal London, Olympique Marseille und den SSC Neapel antreten.

Auf dem Papier stellen die Gunners den stärksten Gegner, zwar konnte die Elf von Arsene Wenger  seit fünf Jahren keinen Titel mehr gewinnen, durch den jüngsten 50-Mio-Transfer von Mesut Özil ist aber so etwas wie Aufbruchsstimmung entstanden. Der Deutschtürke gilt als Schlüsselspieler, seine genialen Torvorlagen sollen die Gunners wieder an die Spitze der Premiere League führen.

Mit Özil, Podolski und Mertesacker, stehen mittlerweile drei gestandene deutsche Nationalspieler im Aufgebot der Hauptstädter, kein Frage, mit Arsenal ist in dieser Saison wieder zu rechnen. Dortmund und Arsenal standen sich bereits 2011 in der CL-Gruppenphase gegenüber, damals konnten die Schwarz-Gelben nur zu Hause einen Punkt erringen, auswärts war nichts zu holen.

Erneut mit Arsenal und Olympique in der Gruppe

Die Auslosung war für die Verantwortlichen des BVB ein einziges Déjà-vu, denn auch Olympique Marseille zählte bereits in der Pleite-Saison 2011 zu den Gruppengegnern. Damals Dortmund konnte weder zu Hause noch auswärts punkten, in Frankreich kassierte der  damalige Deutsche Meister sogar eine peinliche 0:3-Klatsche.

In einer ersten Reaktion freute sich BVB-Chef Watzke über die Chance, die Pleiten gegen Arsenal und Marseille wieder gerade zu biegen. Das wird nicht einfach, Olympique hat die Ligue 1 als Vizemeister beendet und gilt als unangenehmer Gegner.

Kaum weniger Spannung verspricht die Auseinandersetzung mit dem SSC Neapel. Der Traditionsklub schrammte in der Seria A haarscharf an Meisterschaft vorbei und hat  zwischenzeitlich gleich drei Spieler von Real Madrid gekauft. Seit kurzem kicken Gonzalo Higuain, Raul Albiol  und Jose Maria Callejon für die Neapolitaner, die knapp 60 Mio Euro in das Trio investierten.

Alles in allem stehen sich hier vier Teams auf Augenhöhe gegenüber, einen Topfavoriten auf den Gruppensieg kann man praktisch nicht ausmachen. Vom ersten bis zum letzten Platz ist für den BVB alles möglich, als Vorjahresfinalist sollte es für die Mannschaft aber mindestens zum Einzug ins Achtelfinale reichen.

Bildverweis: Wikipedia/Florian K

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