St. Pauli reagiert

St. Pauli hält am Antrag fest. Im Grunde geht es dem Kaltclub darum, Vereine, die von der 50+1-Regelung befreit sind, von der Zentralvermarktung auszuschließen.

Dieser Tage hatte der FC St. Pauli seinen kontrovers diskutierten Vorschlag an die Öffentlichkeit gebracht. Diesen verteidigt man nun. „Die Verantwortlichen des Clubs haben alle Vereine und Kapitalgesellschaften in einem umfangreichen Schreiben ausführlich über die Beweggründe und Ziele des Antrags informiert“, nimmt man auf der Vereinspage Stellung. „Der Antrag hat mit der gemeinsamen zentralen Vermarktung der medialen Rechte ebenso wenig zu tun wie mit der Forderung nach Einzelvermarktung oder mit der Aufkündigung der Solidargemeinschaft. Das bestehende System steht nicht zur Disposition und wird vom FC St. Pauli ausdrücklich unterstützt. Es geht um Chancengleichheit und die Integrität des Wettbewerbs.“

Es gehe im Grunde genommen darum, „im Bereich der zentral vermarkteten Rechte soll ein wirtschaftlicher Ausgleich dafür erfolgen, dass den „Investorenclubs“ mit einer Ausnahme von „50+1“ die Vermarktung ihrer Geschäftsanteile und Mehrheitsstimmrechte, mit allen dazugehörigen positiven wirtschaftlichen (Einmal-)Effekten, unabhängig von einem traditionellen Mutterverein erlaubt wird.“ Die Diskussionen werden wohl so schnell nicht beendet sein.

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