SV Werder: Born macht sich für Müller stark

Nachdem Klaus Allofs den SV Weder Bremen nach 13 Jahren verlassen hat und ab sofort beim VfL Wolfsburg das Ruder in die Hand nimmt, suchen die Hanseaten von der Weser nach einem neuen Manager. Dietmar Beiersdorfer hat eigenen Angaben zufolge bereits abgesagt, seither gilt Frank Baumann als erster Kandidat. Doch nun bringt ein Ex-Vereinsmitglied einen vollkommene neuen Namen ins Spiel.

Der frühere Werder-Boss Jürgen L. Born macht sich für Manfred Müller stark. „Vielleicht könnte mein Ex-Kollege Manfred Müller diesen Part übernehmen. Er hat Erfahrung im Geschäft, genoss hohen Stellenwert bei DFB und DFL und kennt die Verhältnisse in Bremen. Er wäre eine gute Übergangslösung!“ , sagt Born der „Bild“-Zeitung. Müller war von 1988 bis Ende 2009 bei den Hanseaten im Vereins, zunächst als Schatzmeister, später als Geschäftsführer. Müller hatte unter anderem maßgeblichen Anteil am Umbau des Weserstadions. Ob er allerdings in der Tat den Vorzug vor Baumann erhalten wird, ist unklar. Der Ex-Assistent von Allofs scheint derzeit bei den Verantwortlichen in deren Gunst ganz weit vorne zu liegen.

Werder Bremens Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer hat sich indes vom plötzlichen Wechsel Allofs zum Bundesliga-Konkurrenten VfL Wolfsburg enttäuscht gezeugt. „Ja, das habe ich ihm auch gesagt”, so Fischer gegenüber der „Kreiszeitung Syke”. „Es ist bitter. Wir haben gedacht, Klaus Allofs ist ein Familienmitglied mit längerer Bindung.” Der 71 Jährige arbeitet bei der Werder Bremen GmbH & Co KGaA als Geschäftsführer, zudem ist Präsident des Stammvereins.

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