SV Werder: Geld für neue Stars ist da

Der SV Werder Bremen spielte noch vor ein paar Jahren in schöner Regelmäßigkeit in der Champions League. Doch nach den Abgängen von Top-Stars wie Diego, Mesut Özil oder auch Per Mertesacker bleiben zuletzt die Erfolge aus. Dass man in der Hansestadt trotzdem mit Geld umgehen kann, verrät jetzt der neue Werder-Boss Filbry.

Filbry ist der Nachfolger von Klaus Allofs., der ehemalige Geschäftsführer wechselte unlängst zum VfL Wolfsburg. „Die sportliche Situation müsste dann bewertet werden, aber grundsätzlich wären Transfers möglich“, sagt Filbry der „Bild“-Zeitung. Auch die Vertragsverlängerung mit Aaron Hunt oder Marko Arnautovic möglich, deren Verträge 2014 auslaufen, sind derzeit kein Problem. Filbry sagt dem Blatt: „Wir sind handlungsfähig, werden aber unserer Linie treu bleiben und nach wie vor keine unvernünftigen Dinge tun.“
Auch über Werders Fahrplan für die kommenden Transferphase lässt der Werder Boss die Zeitung nicht im Unklaren.

„Ausleihen eventuell, verkaufen eher nicht“, so Filbry. Ein Abschied von Mehmet Ekici ist dagegen kein Thema. „Nein. Ich glaube, dass wir ihn brauchen und er sich hier durchsetzen wird. Das sieht auch Thomas Schaaf so. Und von Mehmet oder seinem Berater kam auch kein Signal, dass er weg will“, so Filbry. Ekici war als Nachfolger von Mesut Özil geholt worden. Doch der offensive Mittelfeldspieler konnte seine Klasse nur selten unter Beweis stellen. Daher war zuletzt über einen Abschied von der Weser spekuliert worden, nachdem auch Thomas Schaaf seinen „Lieblingsspieler“ immer weniger einsetzte.

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