SV Werder: Wie geht es weiter mit Nils Petersen?

Nils Petersen wechselte im vergangenen Sommer nach einem frustrierenden Jahr auf der Ersatzbank des FC Bayern München zum SV Werder Bremen. Mit sieben Toren in 17 Spielen hat der ehemalige Cottbuser die Erwartungen erfüllt. Kein Wunder, dass Sportdirektor Frank Baumann über das Ende seiner Ausleihe den Spieler verpflichten möchte.

„Wir sind mit Nils sehr zufrieden. Aber er weiß auch, was er an uns hat“, zitiert ihn die „Bild“-Zeitung. Bayerns Sport-Vorstand Matthias Sammer sieht die derzeitige Situation gan entspannt, will sich jetzt nicht festlegen lassen. „Mit dem Thema werden wir uns im Frühjahr beschäftigen. Vorher auf keinen Fall!“, wird er von der Zeitung zitiert. Bayern ist im Angriff mit Gomez, Mandzukic und Pizarro bestens besetzt. Allerdings ist nicht ganz klar, was mit Pizarro im kommenden Sommer passiert. Der Peruaner ist dann 35 Jahre alt, sein Vertrag läuft aus. Dennoch hat man bei Petersen (Vertrag bis 2015) keine Eile. „Soviel ich weiß, ist noch nicht klar, wer nächstes Jahr Trainer wird und was mit den Spielern passiert“, erklärt Baumann. Der Spieler selbst ist ganz entspannt, will sich keinen Druck machen. „Dass ich mich bei Werder wohlfühle, ist kein Geheimnis. Wenn ich warten muss, dann warte ich eben“, so der 24-Jährige.

Sollte Petersen in Bremen bleiben, müsste Werder sicherlich eine hübsche Stange Geld nach München überweisen müssen. Angesichts des Sparplans, den die Hanseaten fahren müssen, ist daher nicht ganz klar, ob sich beide Vereine einige werden. Doch sollte Pizza in München bleiben, würde es wohl wenig Sinn machen, dass der FC Bayern vier Stürmer im Kader hat, obwohl im System nur Platz für einen ist.

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