VfL Wolfsburg: Hecking hebt den mahnenden Finger

Nachdem der VfL Wolfsburg unter dem neuen Trainer Dieter Hecking mit einem Sieg in die Rückrunde startete. Träumte einige bei den Wölfen schon wieder vom internationalen Geschäft. Doch die Bestrafung folgte auf dem Fuße, denn zuletzt gelang fast nichts mehr. Aus diesem Grund hebt Hecking nun den mahnenden Finger.

„In der Halbzeit beim 1:1 gegen Augsburg haben einige nicht richtig zugehört. Es geht nicht, wenn der ein oder andere nur sein eigenes Ding spielt“, wird er von der „Bild“-Zeitung zitiert. Die Wölfe rangieren derzeit nur auf dem enttäuschenden Platz 15. Vor allem die Offensiv-Abteilung macht Sorgen. Läuft es bei Spielmacher Diego nicht, läuft es beim Rest der Truppe auch nicht. Vor allem Angreifer Bast Dost, ohne Rückrunden-Tor, muss sich der Kritik seines Trainers stellen. „Wie willst du nach Balleroberung am eigenen Strafraum den eigenen Stürmer ins Spiel bringen, wenn er 60 Meter weg ist? Es werden nicht die spielen, die vielleicht die besten sind. Sondern die, die alles am besten umsetzen“, so Hecking nach Angaben der Zeitung weiter.

Gute Chancen auf hat Ivica Olic, der kroatische Angreifer, bekannt für seinen großen Einsatz, könnte von Beginn an spielen. „Er hat immer die Berechtigung, zu spielen – vielleicht auch Samstag“, so Hecking in Bezug auf den Ex-Bayer. „Er hat verinnerlicht, wie man arbeiten muss.“ Olic läuft im Gegensatz zu Dost wesentlich mehr, allerdings ist der Kroate wesentlich kleiner, Kopfballspiel ist daher nicht seine Stärke. Aber wie Hecking schon sagte: Was nützt einem das, wenn der Ball erst gar nicht vorne ankommt?!

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