Wie sieht die Startelf gegen Italien aus?

In der Vorrunde setzte Bundestrainer Joachim Löw in der Offensive auf Mario Gomez, Thomas Müller, Mesut Özil und Lukas Podolski. Auch wenn alle vier noch Luft nach oben haben, sorgten sie aber auch dafür, dass man mit drei Siegen ins Viertelfinale zog. Trotzdem sah sich Löw vor der Partie gegen Griechenland dazu gezwungen, auf drei Positionen zu wechslen. Auch diese Maßnahme griff, denn mit Miroslav Klose und Marco Reus schossen zwei neue zwei Tore.

Die Nation fragt sich nun, wer gegen Italien beginnen wird. Zunächst wäre da die Frage des einzigen Stürmers zu klären. Mario Gomez schoss im bisherigen Turnierverlauf drei Tore, bereitete zudem ein weiteres vor. Allerdings ist Löw kein 100-prozentiger Fan des bulligen Stürmers. Gomez kommt über die Physis, hat Schwächen bei der Technik. Zudem ist er längst nicht so kombinationssicher und lauffreudig wie Miroslav Klose. Der Römer fehlte allerdings lange wegen einer Verletzung, scheint aber wieder bei 100 Prozent zu liegen. Nur die wenigsten würde es überraschen, wenn er gegen die defensiv starken Italiener beginnen würde.

Die Position des rechten Mittelfeldspieler begleitete zuletzt immer Thomas Müller, doch gegen Griechenland zeigte Marco Reus, dass er mehr als nur eine Alternative ist. Auch wenn Müller immer noch einen Bonus haben dürfte, muss er um seinen Platz zittern. Ähnliches gilt für Lukas Podolski, der im bisherigen Turnierverlauf ein Tor schoss, ansonsten aber nur wenig überzeugte. Für ihn spielte zuletzt Andre Schürrle. Poldi dürfte aber noch die Nase vorne haben, nicht zuletzt auch wegen seiner Erfahrung aus 100 Länderspielen.

Löw wird sich wohl bis zuletzt offen halten, wer gegen Italien beginnen wird. Das macht es für die Gegner nicht unbedingt leichter. Denn immerhin kann es sehr wichtig sein, sich auf einen bestimmten Spieler einstellen zu können. Mal sehen ob es Italien schaffen wird, sich dann rechtzeitig auf die Offensive der Deutschen vorbereiten zu können.

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